Die Haupt-Leitung
- Für Kundenadmin
- Für Reseller
- Gilt für Beide Betriebsarten
Der Abschnitt Haupt-Leitung steht ganz oben im Nebenstellen-Dialog und ist immer sichtbar — unabhängig davon, ob die Nebenstelle ein Tischtelefon, ein Softphone oder beides bedient. Er enthält genau zwei Felder: Durchwahl und SIP-Server. Zusammen ergeben sie die Leitung, unter der diese Nebenstelle in Ihrer Telefonanlage bekannt ist.

Voraussetzungen
Abschnitt betitelt „Voraussetzungen“- Sie sind als Kundenadmin angemeldet (oder als Reseller im Kundenzugriff).
- Sie kennen die Durchwahl aus Ihrer Telefonanlage.
- Für den Kunden ist idealerweise bereits ein firmenweiter SIP-Server hinterlegt → Telefonie-Standards.
Schritte
Abschnitt betitelt „Schritte“-
Öffnen Sie Nebenstellen und im Zeilenmenü Bearbeiten.
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Tragen Sie unter Durchwahl die Nebenstellennummer aus Ihrer Telefonanlage ein, zum Beispiel
455455. Das Portal erklärt das Feld so:Nebenstelle des Telefons — wird mit dem SIP-Server zur Anruf-Leitung kombiniert. Leer = nicht wählbar.
Erlaubt sind Buchstaben, Ziffern sowie
.,_und-, höchstens 64 Zeichen. Andere Zeichen quittiert das Formular mit Ungültige Durchwahl. -
Prüfen Sie das Feld SIP-Server. Es ist mit dem firmenweiten Standard vorbelegt. Der Hilfetext lautet:
Kundenstandard; überschreiben, wenn diese Nebenstelle auf einer anderen Anlage liegt.
Lassen Sie den Wert stehen, wenn die Nebenstelle auf der üblichen Anlage liegt. Nur wenn sie auf einer anderen Anlage liegt, tragen Sie deren Host ein.
-
Speichern Sie mit Speichern.
Ergebnis prüfen
Abschnitt betitelt „Ergebnis prüfen“- In der Liste zeigt die Spalte Leitung jetzt
Durchwahl@SIP-Server, also etwa455455@pbx.example.de. - Der angezeigte Host ist der wirksame Host: Ihr Eintrag, wenn Sie einen abweichenden gesetzt haben — sonst der firmenweite Standard.
Was genau ist die Durchwahl?
Die Durchwahl ist die Nummer, unter der dieses Telefon in Ihrer Telefonanlage geführt wird — also die interne Nebenstellennummer, mit der Kollegen einander anrufen. Sie wird von Ihrer Anlage vergeben, nicht von Phoneari. Phoneari braucht sie aus zwei Gründen:
- Um dem Tischtelefon Befehle für die richtige Leitung zu schicken (Annehmen, Auflegen, Halten beziehen sich immer auf eine bestimmte Leitung des Telefons).
- Als Rückfallwert für den Benutzernamen des Softphones, siehe Softphone einrichten.
Intern setzt Phoneari daraus die Adresse sip:Durchwahl@SIP-Server zusammen. Das
ist der ganze Zweck der beiden Felder.
Der Begriff hieß bis zum 4. Juli 2026 „Nebenstellenkennung“. Beide Wörter meinen dasselbe Feld.
Leer lassen heißt: nicht wählbar
Abschnitt betitelt „Leer lassen heißt: nicht wählbar“Die Durchwahl darf leer bleiben — die Nebenstelle lässt sich dann trotzdem speichern. Sie ist danach aber nicht mehr wählbar, und die Tischtelefon-Steuerung hat kein Ziel mehr.
Wenn Sie eine vorhandene Durchwahl beim Bearbeiten löschen, fragt das Portal deshalb nach. Es erscheint der Hinweis Nebenstelle ohne Leitung speichern? mit dem Text:
Ohne Durchwahl wird diese Nebenstelle nicht wählbar. Trotzdem speichern?
Sie können mit Trotzdem speichern bestätigen oder mit Abbrechen zurück ins Formular. Beim Neuanlegen erscheint diese Rückfrage nicht — dort war ja nie eine Durchwahl gesetzt.

Eine Leitung nur einmal
Abschnitt betitelt „Eine Leitung nur einmal“Durchwahl und wirksamer SIP-Server bilden zusammen den Schlüssel, der eine Leitung eindeutig macht. Innerhalb eines Kunden darf es diese Kombination nur einmal geben. Versuchen Sie es doch, lehnt das Portal das Speichern ab und schreibt die Meldung direkt unter das Feld Durchwahl:
Diese Leitung ist bereits an „Empfang EG“ vergeben.
Dabei steht in den Anführungszeichen der Anzeigename der Nebenstelle, die die Leitung schon hat — Sie müssen also nicht suchen.

Warum ist meine Leitung bereits vergeben?
Weil zwei Nebenstellen mit derselben Durchwahl auf derselben Anlage sich gegenseitig aus der Registrierung werfen. Die Anlage kennt dann zwei Geräte unter einer Identität, schickt Anrufe abwechselnd an das eine oder das andere, und die Steuerung aus Phoneari landet beim falschen Telefon oder gar nicht. Genau dieser Fall ist in der Praxis schon aufgetreten — deshalb weist Phoneari die Kombination von vornherein ab, statt sie stillschweigend anzunehmen.
Zwei Feinheiten:
- Verglichen wird der wirksame Host. Eine Nebenstelle ohne eigenen Eintrag benutzt den firmenweiten Standard — sie kollidiert also mit einer anderen, die denselben Host ausdrücklich eingetragen hat. Die Schreibweise der Groß- und Kleinbuchstaben spielt dabei keine Rolle.
- Nebenstellen ohne Durchwahl kollidieren nie. Sie sind aber auch nicht wählbar.
Dieselbe Durchwahl auf einer anderen Anlage ist dagegen erlaubt: unterschiedliche Hosts, unterschiedliche Leitungen.
Wenn es nicht klappt
Abschnitt betitelt „Wenn es nicht klappt“- „Diese Leitung ist bereits an … vergeben.“ Die genannte Nebenstelle hat die Kombination schon. Entweder Sie ändern die Durchwahl, oder Sie räumen die alte Nebenstelle auf → Ändern und löschen.
- „Ungültige Durchwahl“ oder „Ungültiger Host“. Es sind Zeichen enthalten, die in einer SIP-Adresse nichts zu suchen haben — typischerweise Leerzeichen, Schrägstriche oder Klammern. Tragen Sie die reine Nummer ein.
- Das Feld SIP-Server zeigt „kein Standard hinterlegt“. Für den Kunden ist noch kein firmenweiter Server gesetzt. Holen Sie das unter Telefonie-Standards nach, sonst müssen Sie den Host bei jeder Nebenstelle einzeln eintragen.
- Der SIP-Server hier ist nicht
sip.phoneari.app. Richtig so. Der Server in diesem Abschnitt ist Ihre Telefonanlage.sip.phoneari.appgehört ins Telefon und ist etwas ganz anderes → Der uaCSTA-Steuerzugang.