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Tischtelefon oder Softphone

  • Für Nutzer
  • Für Kundenadmin
  • Gilt für Beide Betriebsarten

Phoneari kennt zwei Betriebsarten. Sie unterscheiden sich in genau einer Frage: Wer führt das Gespräch — Ihr Tischtelefon oder Ihr Rechner? Fast jede Rückfrage im Support lässt sich beantworten, sobald diese Frage geklärt ist.

Sie telefonieren mit dem Telefon auf Ihrem Schreibtisch, so wie vorher auch. Der Phoneari-Client auf dem PC ist eine Fernbedienung: Er zeigt an, wer anruft, und Sie können am Bildschirm annehmen, auflegen, halten oder weiterverbinden.

Wichtig sind zwei Dinge, die im selben Telefon gleichzeitig laufen, aber nichts miteinander zu tun haben:

  1. Die Leitung an Ihrer Telefonanlage. Darüber laufen die echten Gespräche — Verbindung, Sprache, Rufnummer. Das war schon vor Phoneari so und bleibt so.
  2. Der Phoneari-Steuerzugang. Ein zweiter, getrennter Zugang im Telefon, über den Phoneari die Steuerbefehle schickt.

Der Steuerkanal heißt uaCSTA. Über ihn gehen ausschließlich Kommandos („nimm an“, „lege auf“, „halte“) und Statusmeldungen zurück — niemals Sprache. Es gibt in diesem Modus keinen Audioweg zwischen PC und Gegenstelle.

Der Phoneari-Client registriert sich im Tischtelefon-Modus an keinem SIP-Server. Er ist selbst gar kein Telefon, er hat nur eine Fernbedienung zum Telefon.

Tischtelefon-Modus und Softphone-Modus im VergleichLinks der Tischtelefon-Modus: Telefonanlage und Tischtelefon führen das Gespräch, Signalisierung und Sprache laufen zwischen ihnen. Phoneari hat eine zusätzliche, getrennte Verbindung zum Tischtelefon, über die nur Steuerbefehle laufen; der Rechner ist an keinem Gesprächsweg beteiligt. Rechts der Softphone-Modus: der Phoneari-Client meldet sich selbst bei der Telefonanlage an, Signalisierung und Sprache laufen zwischen Telefonanlage und Rechner, ein Tischtelefon ist nicht beteiligt.Tischtelefon-ModusTelefon​anlageIhre PBXTischtelefonführt das GesprächSignalisierung+ SpracheIhr RechnerPhoneari-ClientuaCSTAnur SteuerungDer Client meldet sich nirgends an.Deshalb gibt es hier keinBesetztlampenfeld.Softphone-ModusTelefon​anlageIhre PBXIhr Rechnerist das TelefonSignalisierung+ SpracheTischtelefonnicht beteiligtDer Client meldet sich selbst an.Deshalb kann er Besetztzuständevon Kollegen anzeigen.
Achten Sie auf den Rechner: links hängt er nur am Steuerkanal, rechts trägt er Signalisierung und Sprache selbst.

Der Client meldet sich mit den SIP-Zugangsdaten der Nebenstelle selbst an Ihrer Telefonanlage an. Sie telefonieren dann über Headset oder Mikrofon und Lautsprecher des Rechners. Ein Tischtelefon brauchen Sie nicht.

Weil der Client hier eine echte SIP-Anmeldung hat, kann er auch Dinge, die eine solche Anmeldung voraussetzen — allen voran das Besetztlampenfeld.

Tischtelefon-Modus Softphone-Modus
Gespräch läuft über das Tischtelefon den Rechner (Headset)
Der Client meldet sich am SIP-Server an nein ja
Wo es klingelt am Tischtelefon am Rechner
Anrufen, annehmen, auflegen ja ja
Halten und fortsetzen ja ja
Anruf übergeben ja ja
Anrufer-Name beim Klingeln ja ja
Anrufliste und Rückruf ja ja
Telefonbücher und Kontakte ja ja
Besetztlampenfeld (BLF) nein ja
Audiogeräte im Client wählen nicht nötig nötig
Hardware nötig unterstütztes Tischtelefon keine
Am Telefon einzurichten Steuerzugang + „CSTA Control“
Warum bekommt der Client im Tischtelefon-Modus die SIP-Daten nicht einfach trotzdem?

Weil sich das Telefon dann doppelt anmelden würde: einmal das Tischtelefon, einmal der Client — beide unter derselben Nebenstelle. Eingehende Anrufe würden an beide Ziele verteilt, und der Client könnte einen Anruf annehmen und wieder abwerfen, der eigentlich am Tischtelefon klingeln sollte. Deshalb liefert das Backend die Softphone-Zugangsdaten im Tischtelefon-Modus bewusst nicht an den Client aus.

Zwei Stellen greifen ineinander, beide verwaltet der Kundenadmin:

  • An der Nebenstelle wird hinterlegt, welche Wege überhaupt existieren: Tischtelefon-Steuerung, Softphone-Zugangsdaten oder beides. Eine Einschränkung auf einen der Wege ist möglich — siehe Erlaubte Methode.
  • Am Nutzer steht, welcher dieser Wege verwendet wird — siehe Telefonie-Modus je Nutzer.

Ihre eigene Einstellung sehen Sie im Portal unter Mein Telefon: dort stehen Ihre Durchwahl, das Gerät, der Verbindungsstatus, der Telefonie-Modus und die verfügbaren Methoden.

Die Portalseite „Mein Telefon“: Karte „Nebenstelle“ mit Durchwahl 120, Gerät „Buchhaltung · Yealink T46U“, Status OFFLINE, Telefonie-Modus „Softphone“ und den verfügbaren Methoden TISCHTELEFON und SOFTPHONE. Darunter die Karte „Klingelton“ mit dem Hinweis, dass er in der Desktop-App gewählt wird.
„Verfügbare Methoden“ zeigt, welche Wege an der Nebenstelle eingerichtet sind; „Telefonie-Modus“ sagt, welcher davon gerade gilt.