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Zentral vorgegebene Einstellungen

  • Für Nutzer
  • Für Kundenadmin
  • Gilt für Beide Betriebsarten

Manche Einstellungen im Client lassen sich nicht ändern: das Feld ist grau, daneben sitzt ein kleines Schloss-Symbol. Das ist kein Fehler und keine fehlende Berechtigung Ihres Kontos — jemand hat den Wert firmenweit festgelegt.

Am Schloss. Fahren Sie mit der Maus darüber, erscheint der Text:

Vom Administrator vorgegeben

Bei ganzen Abschnitten — etwa „Erscheinungsbild“, „Schriftgröße / Zoom“, „Akzentfarbe“, „Klingelton“, „Lautstärke“ oder „Kontakt-Anzeigeformat“ — steht derselbe Satz zusätzlich als Zeile über den Bedienelementen:

Vom Administrator vorgegeben.

Ihr Kundenadmin — also die Person in Ihrem Unternehmen, die Phoneari im Portal verwaltet. Bei einem betreuten Mandanten kann es auch der Reseller gewesen sein. Der Phoneari-Support setzt solche Werte nicht.

Wenn Sie eine gesperrte Einstellung brauchen, ist Ihr Kundenadmin der richtige Ansprechpartner. Wo er es ändert: Client-Einstellungen vorgeben.

Ein Kundenadmin kann einen Wert auf zwei Arten setzen:

Was passiert
Als Vorgabe (ohne Sperre) Der Wert gilt als Startbelegung. Haben Sie selbst schon etwas eingestellt, bleibt Ihre Einstellung bestehen — und Sie dürfen sie weiter ändern.
Als Sperre Der Wert wird durchgesetzt und überschreibt eine abweichende eigene Einstellung. Das Bedienelement ist gesperrt.

Nur der zweite Fall zeigt das Schloss.

Wird eine Sperre wieder aufgehoben, ist das Bedienelement beim nächsten Abgleich sofort wieder bedienbar — Sie müssen den Client dafür nicht neu starten.

Die Liste ist begrenzt und fest umrissen. Vorgeben lassen sich Einstellungen aus diesen Bereichen:

Bereich Beispiele
Darstellung Farbschema, Akzentfarbe, Kontakt-Anzeigeformat, BLF-Status in der Schnellwahl
Audio Klingelton, Klingelton-Lautstärke, Mikrofon, Lautsprecher, Klingel-Ausgabegerät
Anwendung Beim Anmelden starten, In den Infobereich minimieren, Oberflächen-Zoom, Fehler-Telemetrie, Debug-Modus
Telefonbücher Verzeichnis-Sync-Intervall
Updates Update-Kanal, automatische Installation, Update-Frist
Outlook Outlook-Kontakte einbinden (Windows)
Anruf-Popup Anzeigen, Position, Größe, Verhalten nach Annahme, Klingeln im Tischtelefon-Modus, Namensauflösung, Schrift- und Symbolgröße
Anrufe Nach Name bei unbekannter Nummer fragen, Auto-Ausblenden des Namen-Dialogs
Tastenkürzel Je Aktion: aktiviert ja/nein und die Tastenbelegung

Die vollständige Aufstellung mit Standardwerten: Referenz: Client-Einstellungen.

Nicht zentral vorgegeben werden Ihre Kontakte, Ihre Schnellwahl-Auswahl, Ihre persönliche Sperrliste und Ihre Anrufliste — das bleibt Ihres.

Warum manche Einstellungen an Ihrem Konto hängen und andere am Gerät

Manche Vorgaben folgen Ihnen auf jeden Rechner, an dem Sie sich anmelden — etwa das Farbschema, der Klingelton oder der Update-Kanal. Andere bleiben an dem einen Rechner kleben: die Auswahl der Audiogeräte, der Autostart, die Anruf-Popup-Einstellungen und die Update-Automatik.

Der Grund ist praktisch. Ein bestimmtes Headset gibt es nur an einem bestimmten Arbeitsplatz — ein firmenweit festgeschriebenes Aufnahmegerät würde auf jedem anderen Rechner ins Leere zeigen. Und die Update-Automatik muss auch dann greifen, wenn niemand angemeldet ist: gerade der Rechner, der seit Tagen auf einer alten Fassung steht, ist oft der abgemeldete.

  • Eine Einstellung springt nach jedem Neustart zurück. → Sie ist gesperrt; achten Sie auf das Schloss.
  • Das Schloss ist weg, aber der alte Wert steht noch da. → Die Sperre wurde aufgehoben; der zuletzt erzwungene Wert bleibt als aktueller Wert stehen. Sie können ihn jetzt ändern.
  • Sie brauchen eine gesperrte Einstellung. → Kundenadmin ansprechen, siehe oben.
  • Alles andere: Erste Prüfschritte