Zum Inhalt springen

Rufumleitungs-Codes

  • Für Kundenadmin
  • Für Reseller
  • Gilt für Beide Betriebsarten
  • Nur wenn für Ihr Unternehmen freigeschaltet

Rufumleitungen schaltet nicht Phoneari, sondern Ihre Telefonanlage — über eine Ziffernfolge, die vor die Zielnummer gewählt wird. Hinterlegen Sie diese Ziffernfolge hier einmal firmenweit, müssen Ihre Nutzer sie nie kennen.

  • Sie kennen die Feature-Codes Ihrer Telefonanlage. Sie stehen in deren Dokumentation oder Sie erfragen sie beim Anbieter bzw. Reseller. Es sind keine Phoneari-Werte — jede Anlage hat eigene.
  • Sie sind Kundenadmin dieses Mandanten (oder Reseller mit Zugriff darauf).
  1. Im linken Menü Einstellungen öffnen und zur Karte Rufumleitung scrollen.
  2. Den Schalter Rufumleitung aktivierbar einschalten.
  3. Unter Aktivierungs-Code die Ziffernfolge eintragen, die die Umleitung schaltet — im Portal als Beispiel: **80*1*1*3*. Daneben auf Speichern klicken.
  4. Unter Deaktivierungs-Code die Gegenziffernfolge eintragen — im Portal als Beispiel: ##80#. Wieder auf Speichern klicken.

Jedes Feld hat seine eigene Speicherschaltfläche; sie wird erst aktiv, sobald Sie den Wert geändert haben.

Karte „Rufumleitung“ mit dem Untertitel „Firmenweite Rufumleitung über die Telefonanlage. Nutzer geben nur die Zielnummer ein; der Code wird vorangestellt.“ Der Schalter „Rufumleitung aktivierbar“ ist eingeschaltet. Im Feld „Aktivierungs-Code“ steht *21*, darunter der Hinweis „Wird der Zielnummer vorangestellt, um die Umleitung zu schalten.“ Im Feld „Deaktivierungs-Code“ steht #21#, darunter „Hebt eine bestehende Rufumleitung wieder auf.“ Neben beiden Feldern eine eigene, ausgegraute Schaltfläche „Speichern“.
Die beiden Codes stammen aus der Telefonanlage dieses Beispiels — Ihre Anlage verwendet mit hoher Wahrscheinlichkeit andere. Jedes Feld hat seine eigene Speicherschaltfläche, hier grau, weil beide Werte bereits gespeichert sind.

Die Karte beschreibt es selbst: „Nutzer geben nur die Zielnummer ein; der Code wird vorangestellt.“

Die Nutzerin trägt also +49 170 1234567 ein — der Client setzt den Aktivierungs-Code davor und wählt das Ganze. Zum Aufheben genügt ein Klick; der Client wählt dann den Deaktivierungs-Code. Die Bedienung aus Nutzersicht steht unter Rufumleitung und Nicht stören.

  • Nach dem Speichern erscheint oben rechts Rufumleitung gespeichert.
  • Der Schalter Rufumleitung aktivierbar steht auf ein, beide Felder sind gefüllt.
  • Der belastbare Test ist ein echter Versuch: eine Umleitung auf ein Handy schalten, sich von außen anrufen lassen, danach wieder aufheben. Prüfen Sie dabei ausdrücklich auch das Aufheben — ein falscher Deaktivierungs-Code fällt sonst erst auf, wenn wochenlang niemand erreichbar war.
Warum kennt Phoneari die Codes nicht einfach selbst?

Weil es keine gemeinsame Sprache dafür gibt. Rufumleitung per Ziffernfolge ist kein einheitlicher Standard, sondern eine Erfindung jedes Telefonanlagen-Herstellers. Dieselbe Funktion heißt bei der einen Anlage *21*, bei der nächsten **80*1*1*3* und bei der dritten gar nicht so.

Phoneari wählt deshalb nur, was Sie hier hinterlegen, und wertet nichts davon aus. Das hat einen angenehmen Nebeneffekt: Alles, was Ihre Anlage per Ziffernfolge kann, lässt sich hier eintragen — auch Varianten wie „Umleitung nur bei besetzt“, solange Sie den passenden Code kennen.

Und es hat eine Grenze: Phoneari kann nicht anzeigen, ob eine Umleitung gerade aktiv ist. Es hat die Ziffernfolge gewählt, mehr weiß es nicht. Den echten Zustand kennt nur die Telefonanlage.

  • Die Umleitung wird nicht geschaltet. Wählen Sie die Ziffernfolge einmal direkt am Telefon von Hand: Zuerst den Aktivierungs-Code, direkt gefolgt von der Zielnummer. Funktioniert das auch nicht, ist der Code falsch — dann hilft nur die Dokumentation Ihrer Anlage.
  • Die Umleitung lässt sich nicht aufheben. Der Deaktivierungs-Code stimmt nicht. Bis das geklärt ist, heben Nutzer die Umleitung direkt am Tischtelefon auf.
  • Bei den Nutzern taucht keine Rufumleitung auf. Entweder ist der Schalter Rufumleitung aktivierbar aus — oder das Feature ist für Ihr Unternehmen noch nicht freigeschaltet (siehe Hinweis oben).
  • Ein Code enthält ein +. Feature-Codes bestehen aus Ziffern, * und #. Ein + gehört in die Zielnummer, nicht in den Code.