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Suche und Namensauflösung

  • Für Nutzer
  • Gilt für Beide Betriebsarten

Klingelt das Telefon, sucht Phoneari zur Rufnummer einen Namen. Das passiert an zwei Stellen unabhängig voneinander — im Client und auf dem Server — und beide greifen auf unterschiedliche Quellen zu. Deshalb kann es vorkommen, dass an einer Stelle ein Name steht und an der anderen nur die Nummer.

Der Client sucht in dieser Reihenfolge und nimmt den ersten Treffer:

  1. Lokale Kontakte — Ihre persönlichen Kontakte und die synchronisierten Telefonbücher.
  2. Externe Treffer — CTI-Verzeichnisse und Outlook.
  3. Der Name der Telefonanlage — was die Anlage mitgeliefert hat; sonst bleibt nur die Nummer.

Der Server löst den Namen für die Anrufkarte beim gesteuerten Tischtelefon auf. Er kennt nur zwei Quellen:

  1. Ihre persönlichen Kontakte — sie haben Vorrang.
  2. Telefonbücher, auf die Sie Lesezugriff haben.

Vor dem Vergleich bringt Phoneari beide Nummern auf eine einheitliche Form. Der Vorgang ist im Client und auf dem Server identisch:

  • Alle Leerzeichen fallen weg, auch geschützte.
  • Aus dem Sonderformat <Durchwahl>-<Kundennummer> (Reventix-BLF) bleibt nur die Durchwahl übrig.
  • Übrig bleiben nur Ziffern, optional mit einem führenden „+“.
  • „+49…“ und „0049…“ gelten als dasselbe.
  • Eine nationale Null direkt hinter der Landesvorwahl wird einmal entfernt. Dadurch passt „+49 (0) 151 …“ auf „+49151…“. Ein zweites „(0)” verhindert den Treffer.
  • Eine führende „0“ wird als deutsche Nationalform gedeutet.

Verglichen werden dabei die Felder „Telefon“, „Geschäftlich“, „Mobil“, „Weitere“ und „BLF-Extension“. Passen mehrere Kontakte, gewinnt ein als Schnellwahl markierter Kontakt.

Findet sich kein direkter Treffer, gelten zwei Nummern auch dann als gleich, wenn die letzten sieben Ziffern übereinstimmen. Das fängt die üblichen Schreibweisen-Unterschiede ab, wenn dieselbe Nummer einmal mit und einmal ohne Vorwahl gespeichert ist.

Kurze interne Durchwahlen profitieren davon nicht. Wer weniger als sieben Ziffern hat, wird nur bei einem exakten Treffer erkannt. Eine Durchwahl „42“ im Kontakt findet also nur die Nummer „42“ — nicht „030123442“.

Wenn Sie interne Kollegen zuverlässig mit Namen sehen wollen, speichern Sie sie entweder genau so, wie die Anlage sie meldet, oder lassen Sie ein Telefonbuch mit den Durchwahlen vom Administrator bereitstellen.

Im Portal durchsucht die Suche Name, Nummer und Firma. Der Suchbegriff ist 1 bis 128 Zeichen lang, die Liste zeigt standardmäßig 50 Einträge pro Seite (höchstens 200).

Im Client liefert eine aktive Suche eine einzige, nach Relevanz sortierte Liste über alle Quellen hinweg. Treffer aus fremden Quellen tragen das Kennzeichen „Outlook“ bzw. „Extern“; die Sektion „Extern“ enthält die Treffer aus den CTI-Verzeichnissen.

  • Die Nummer steht in keiner Quelle, auf die die jeweilige Auflösung zugreift. Denken Sie an den Unterschied zwischen Client und Server (siehe oben).
  • Kurze Durchwahl ohne Präfix — hier greift der Rückfall über sieben Ziffern nicht, nur ein exakter Treffer zählt.
  • Die Schreibweise lässt sich nicht auf denselben Schlüssel bringen, zum Beispiel bei einem doppelten „(0)“.
  • Der Anrufer hat die Rufnummer unterdrückt — dann gibt es nichts zu vergleichen.
  • Outlook liefert gar keine Kontakte. Die Ursachen und die genauen Meldungen stehen in Outlook-Kontakte.

Bleibt eine Nummer unbekannt, fragt der Client nach dem Gespräch nach einem Namen — siehe Unbekannter Anrufer.