Glossar
- Für Nutzer
- Für Kundenadmin
- Für Reseller
- Für IT
- Gilt für Beide Betriebsarten
Nachschlagewerk, kein Lesetext. Die Begriffe heißen hier genauso wie im Portal. Wer einen Begriff alphabetisch sucht oder eine ältere Bezeichnung kennt, findet ihn im Stichwortverzeichnis.
Telefonie-Identität
Abschnitt betitelt „Telefonie-Identität“Nebenstelle — Der Eintrag, an dem in Phoneari alles Telefonische hängt: Durchwahl, SIP-Server, Zugangsdaten und der zugeordnete Nutzer. Sie gehört dem Unternehmen, nicht der Person. Ein Nutzer ohne Nebenstelle kann nicht telefonieren.
Durchwahl — Die Nummer, unter der eine Nebenstelle an der Telefonanlage erreichbar ist. Zusammen mit dem SIP-Server ergibt sie die Leitung. Ohne Durchwahl ist eine Nebenstelle nicht wählbar.
Anzeigename — Der Name, unter dem eine Nebenstelle in der Verwaltung geführt wird, zum Beispiel „Empfang EG“. Er beschreibt den Platz, nicht die Person.
Modell — Das Telefonmodell einer Nebenstelle, zum Beispiel „Yealink T54W“. Optionale Angabe, die nur der Zuordnung im Alltag dient.
Haupt-Leitung — Die Leitung einer Nebenstelle, über die Gespräche geführt und gesteuert werden. Sie entsteht aus Durchwahl und SIP-Server und muss innerhalb eines Unternehmens eindeutig sein.
SIP-Server — Die Adresse der Telefonanlage, an der eine Nebenstelle angemeldet ist. Standard ist der firmenweit hinterlegte Wert; je Nebenstelle lässt er sich überschreiben. Nicht zu verwechseln mit dem Phoneari-Steuerzugang.
Telefonanlage (PBX) — Die Anlage, die Gespräche vermittelt. Phoneari ersetzt sie nicht, sondern steuert Telefone und liefert Kontaktdaten dazu.
SIP — Das Protokoll, mit dem Telefone und Softphones sich an einer Telefonanlage anmelden und Gespräche aufbauen.
Registrierung — Die Anmeldung eines Telefons oder Softphones an einem SIP-Server. Erst nach erfolgreicher Registrierung ist ein Gerät erreichbar.
Registrierungsstatus — Die Anzeige Online oder Offline an einer Nebenstelle, ergänzt um den Zeitpunkt „zuletzt gesehen“. Sie bezieht sich ausschließlich auf den Tischtelefon-Steuerzugang, nicht auf das Softphone.
Zugeordneter Nutzer — Das Konto, das eine Nebenstelle benutzt. Die Zuordnung ist strikt eins zu eins: ein Nutzer hat höchstens eine Nebenstelle, eine Nebenstelle höchstens einen Nutzer.
Erlaubte Methode — Die Einschränkung an einer Nebenstelle, welche Nutzungswege zulässig sind: „Frei (Tischtelefon & Softphone)“, „Nur Tischtelefon” oder „Nur Softphone“.
Softphone-Zugangsdaten — Benutzername und Passwort, mit denen sich das Softphone im Client an der Telefonanlage anmeldet. Sie liegen an der Nebenstelle und haben mit dem Portal-Passwort nichts zu tun.
Effektiver SIP-Benutzername — Der Benutzername, mit dem sich das Softphone tatsächlich anmeldet. Er ergibt sich aus der Nebenstelle; das Portal zeigt ihn unter „Mein Telefon“ bewusst nicht an.
Transport — Der Übertragungsweg einer SIP-Verbindung, üblicherweise UDP, TCP oder TLS. Der Phoneari-Steuerzugang verwendet TCP.
Betriebsarten und Steuerung
Abschnitt betitelt „Betriebsarten und Steuerung“Telefonie-Modus — Die Betriebsart eines Nutzers: Tischtelefon oder Softphone. Sie steht unter „Mein Telefon“ und kann vom Administrator fest vorgegeben werden.
Tischtelefon-Modus — Der Client steuert ein vorhandenes Tischtelefon. Das Gespräch läuft über das Telefon; der Client wählt, nimmt an, hält und übergibt.
Softphone-Modus — Der Client ist selbst das Telefon. Das Gespräch läuft über den Rechner mit Headset oder Mikrofon und Lautsprecher.
Tischtelefon — Ein physisches SIP-Telefon am Arbeitsplatz, das an der eigenen Telefonanlage angemeldet ist und von Phoneari gesteuert wird.
Softphone — Die Telefonfunktion im Phoneari-Client, die sich selbst an der Telefonanlage anmeldet.
CSTA — Ein Standard zur Anrufsteuerung: Ein Programm erteilt einem Telefon Befehle wie Wählen, Annehmen, Halten oder Übergeben.
uaCSTA — Die Variante von CSTA, die diese Befehle über eine SIP-Verbindung überträgt. Auf diesem Weg steuert Phoneari Tischtelefone.
uaCSTA-Steuerzugang — Ein eigenes SIP-Konto von Phoneari, das zusätzlich zum Konto der eigenen
Telefonanlage im Telefon eingetragen wird. Es zeigt immer auf sip.phoneari.app, Port 5060, TCP,
und dient ausschließlich der Steuerung.
CSTA Control — Die Einstellung im Telefon, die Fernsteuerung überhaupt erst erlaubt. Ist sie aus, weist das Telefon die Steuerverbindung ab und bleibt in Phoneari „Offline“.
Anrufsteuerung
Abschnitt betitelt „Anrufsteuerung“Anruf-Fenster — Das kleine Fenster, das der Client bei einem Anruf einblendet. Es zeigt Nummer und — soweit auflösbar — den Namen und bietet die Anrufaktionen an.
Halten — Ein laufendes Gespräch pausieren, ohne aufzulegen. Der Gesprächspartner hört Wartemusik oder Stille, bis das Gespräch fortgesetzt wird.
Beratene Übergabe — Eine Übergabe mit Rückfrage: Man hält den Anrufer, ruft den Kollegen an, kündigt das Gespräch an und verbindet erst dann.
Blinde Übergabe — Eine Übergabe ohne Rückfrage: Das Gespräch wird sofort an die Zielnummer weitergereicht, ohne dass vorher gesprochen wird.
Heranholen (Pickup) — Einen Anruf annehmen, der bei einem anderen Apparat klingelt.
Pickup-Präfix — Die firmenweit hinterlegte Ziffernfolge, die vor die Durchwahl gesetzt wird, um einen dort klingelnden Anruf heranzuholen. Der Wert kommt von der Telefonanlage.
Schnellwahl — Als Favorit markierte Kontakte, die der Client gesondert anzeigt. Bei mehreren Treffern für dieselbe Nummer gewinnt ein Schnellwahl-Kontakt bei der Namensauflösung.
BLF (Besetztlampenfeld) — Die Anzeige, ob ein Kollege gerade telefoniert. Nur im Softphone-Modus verfügbar — im Tischtelefon-Modus meldet der Client nichts an der Telefonanlage an.
BLF-Extension — Ein Feld am Kontakt für die Kennung, die für die Besetztanzeige beobachtet werden soll, etwa eine SIP-Klingel oder eine Trunk-Nebenstelle. Phoneari reicht den Wert nur durch.
Rufumleitung — Das Umleiten eingehender Anrufe auf ein anderes Ziel. Standardmäßig abgeschaltet; erscheint erst nach Freischaltung für das Unternehmen.
Nicht stören — Der Zustand, in dem eingehende Anrufe nicht signalisiert werden. Gehört zur Rufumleitung und ist ebenfalls standardmäßig abgeschaltet.
Anrufliste — Die Liste der geführten, angenommenen und verpassten Anrufe mit Nummer, Richtung, Zeitpunkt, Dauer und Ergebnis. Sie enthält keine Gesprächsinhalte und wird standardmäßig nach 90 Tagen gelöscht.
Kontakte und Verzeichnisse
Abschnitt betitelt „Kontakte und Verzeichnisse“Telefonbuch — Ein vom Unternehmen gepflegter Kontaktbestand. Er gehört genau einem Kunden und wird Nutzern zugewiesen; zusätzlich kann er als Feed an Tischtelefone ausgeliefert werden.
Telefonbuch-Zuweisung — Die ausdrückliche Freigabe eines Telefonbuchs an einen Nutzer, entweder „Nur lesen“ oder „Lesen & Schreiben“.
Standard-Zugriff — Das Recht, das für alle Nutzer eines Unternehmens ohne eigene Zuweisung gilt. Standardwert ist „NONE“ — dann sieht ein Nutzer das Telefonbuch nicht.
Standard-Telefonbuch — Das firmenweit vorgegebene Telefonbuch, das der Client standardmäßig öffnet. Nutzer können es in ihren eigenen Einstellungen überschreiben.
Standard-Kontakt-Speicherort — Die firmenweite Vorgabe, wohin der Client neue Kontakte standardmäßig legt: „Persönliche Kontakte“, „Telefonbuch“ oder „Nicht festgelegt“.
Persönliche Kontakte — Der private Kontaktbestand eines Nutzers. Nur er selbst sieht und pflegt ihn; auch Administratoren haben darauf keinen Zugriff.
CTI-Verzeichnis — Ein extern gepflegtes Verzeichnis, das über eine Adresse eingebunden und Nutzern zugewiesen wird. Für Nutzer ist es immer nur lesbar; die Adresse selbst wird verschlüsselt gespeichert.
Outlook-Kontakte — Die lokal aus Outlook eingelesenen Kontakte. Nur unter Windows, nur lesbar, und ausschließlich auf dem Rechner — es wird nichts zum Server übertragen.
Telefonbuch-URL — Die Adresse, unter der ein Telefonbuch als Feed für Tischtelefone abrufbar
ist. Sie läuft über api.phoneari.app und wird im Telefon als Remote-Telefonbuch eingetragen.
Directory-Token — Der lange Zufallswert in der Telefonbuch-URL. Er ist der einzige Schutz des Feeds und darf deshalb nicht weitergegeben werden.
Nummernformat — Die Schreibweise, in der Nummern im Telefonbuch-Feed ausgeliefert werden,
gesteuert über den Parameter fmt: all, intl, intl00 oder national.
E.164 — Die internationale Schreibweise einer Rufnummer mit führendem Pluszeichen und
Landesvorwahl, zum Beispiel +49301234567.
Namensauflösung — Der Vorgang, aus einer Rufnummer einen Namen zu machen. Der Client sucht zuerst in den lokalen Kontakten, dann in CTI-Verzeichnissen und Outlook; der Server sucht nur in persönlichen Kontakten und lesbaren Telefonbüchern.
Suffix-Treffer — Der Rückfall beim Nummernvergleich: Zwei Nummern gelten auch dann als gleich, wenn ihre letzten sieben Ziffern übereinstimmen. Kurze interne Durchwahlen müssen deshalb exakt passen.
Abfrage bei unbekanntem Anrufer — Die Nachfrage nach dem Gespräch, wenn die Nummer in keiner Quelle gefunden wurde. Der eingegebene Name wird als neuer Kontakt gespeichert; läuft der Countdown ab, wird nichts gespeichert.
Blocklist — Die Liste gesperrter Nummern eines Unternehmens. Ein Anruf von dort klingelt bei niemandem im Unternehmen.
Abgleich (Sync) — Der regelmäßige Datenaustausch zwischen Client und Server: Kontakte, Telefonbücher, Verzeichnisse und Einstellungen. Standardmäßig alle 15 Minuten.
Mandanten, Rollen und Konten
Abschnitt betitelt „Mandanten, Rollen und Konten“Mandant — Eine abgetrennte Dateneinheit im System: ein Reseller oder ein Kunde. Über Mandantengrenzen hinweg gibt es keinen Zugriff.
Kunde — Das Unternehmen als Mandant, mit eigenen Nutzern, Nebenstellen, Telefonbüchern und Einstellungen.
Slug — Die Kurzkennung eines Mandanten in der Adresse, zum Beispiel /c/musterfirma. Erlaubt
sind Kleinbuchstaben, Ziffern und Bindestriche.
Reseller — Ein Partner, der eigene Kunden betreut, anlegt und abrechnet.
Eigenkunde — Der Mandant, der automatisch zu jedem Reseller gehört. Seine Mitglieder sind zugleich die Nutzer des Resellers. Er lässt sich vom Reseller nicht löschen.
Rolle — Die Berechtigungsstufe eines Kontos. Jedes Konto hat genau eine: Nutzer, Kundenadmin oder Reseller-Admin.
Nutzer — Die Rolle für den Arbeitsplatz. Sie umfasst ausschließlich die eigenen Daten: Kontakte, Telefon, Statistik, Konto, Sitzungen und Support.
Kundenadmin — Die Rolle, die ein Unternehmen verwaltet: Benutzer, Nebenstellen, Telefonbücher, Blocklist und Einstellungen.
Reseller-Admin — Die Rolle, die alle Kunden eines Resellers verwaltet und für sie alles tun kann, was ein Kundenadmin kann.
Anmelde-Code — Der sechsstellige Einmalcode, den Phoneari auf Wunsch per E-Mail schickt. Er ist der Standardweg zur Anmeldung, gilt 10 Minuten und erlaubt fünf Versuche.
Microsoft-Anmeldung — Die Anmeldung über ein Microsoft-Geschäfts- oder -Schulkonto. Es wird dabei nie ein Konto neu angelegt: Es muss bereits ein Phoneari-Konto mit derselben E-Mail-Adresse geben.
Domänen-Auto-Login — Die Anmeldung des Windows-Clients ohne Passwort über ein per Gruppenrichtlinie verteiltes Firmen-Geheimnis und den Windows-Benutzernamen. Für Konten mit Administrationsrechten oder aktivem zweiten Faktor gilt sie nicht.
Zwei-Faktor-Authentifizierung — Die zusätzliche Absicherung mit einem sechsstelligen Code aus einer Authenticator-App. Wiederherstellungscodes gibt es nicht.
Sitzung — Eine bestehende Anmeldung auf einem Gerät. Sie führt IP-Adresse, Geräteangabe, erste Anmeldung und letzte Aktivität und lässt sich jederzeit beenden.
Onboarding — Das Erstlauf-Fenster des Desktop-Clients. Ob es erscheint, gibt der Administrator über das Häkchen „Onboarding für Nutzer anzeigen“ vor.
Betrieb, Client und Abrechnung
Abschnitt betitelt „Betrieb, Client und Abrechnung“Client-Einstellungen Standard — Die firmenweiten Vorgabewerte für die Einstellungen des Desktop-Clients. Sie greifen, solange ein Nutzer nichts eigenes gewählt hat.
Gesperrte Einstellung — Eine zentral vorgegebene Einstellung, die der Nutzer im Client nicht mehr ändern kann.
Auto-Update — Das selbsttätige Laden und Installieren neuer Programmversionen. Es gibt es nur unter Windows; unter macOS wird von Hand installiert.
Kanal — Die Update-Linie, aus der der Client Versionen bezieht: der reguläre Kanal oder der Testkanal (Beta) mit noch nicht allgemein freigegebenen Versionen.
Lizenz — Die Abrechnungseinheit: ein aktiver Benutzer in einem Kalendermonat. Gezählt wird pro Benutzer, nicht pro Nebenstelle und nicht pro Gerät.
Lizenzfrei — Das Merkmal eines Kunden, für den keine Lizenzen berechnet werden. In der Nutzungsübersicht steht dort 0 Euro.
Nutzungsübersicht — Die Monatsansicht des Resellers mit Kunde, Preis je Lizenz, aktiven Benutzern und Nettobetrag, samt CSV-Export.
Abrechnungsänderung — Die Gegenüberstellung des laufenden Monats mit dem Vormonat: was sich an Lizenzen und Beträgen ändert und warum.
Treiber — Das einzelne Ereignis, das eine Abrechnungsänderung auslöst, zum Beispiel „Nutzer neu“, „Nutzer deaktiviert“ oder „Preis geändert“.
Diagnoseprotokoll — Das Protokoll des Clients, das bei der Fehlersuche hilft. Zugangsdaten werden vor dem Senden entfernt.
Erweiterte Diagnose (Live-Debug) — Ein Zeitfenster von zwei Stunden, in dem der Support die Protokolle des Clients mitliest. Der Client zeigt das in einem Banner an, der sich nicht wegklicken lässt.
Gast-Ticket — Eine Support-Anfrage ohne Konto über das öffentliche Formular. Sie wird erst nach dem Klick auf den Bestätigungslink bearbeitet.
Bestätigungslink — Der Link aus der E-Mail zu einem Gast-Ticket. Er bestätigt die Adresse und ist zugleich der einzige Zugang zum Ticket-Verlauf.
AVV — Der Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO. Er ist nicht Teil der Zustimmung beim ersten Login, sondern wird gesondert bereitgestellt.
Datenexport — Der Download aller über eine Person gespeicherten Daten als JSON-Datei nach Art. 15/20 DSGVO. Er wird sofort erzeugt, ohne Link und ohne Frist.
Aufbewahrung — Die Zeitspanne, nach der Daten automatisch gelöscht werden, zum Beispiel 90 Tage für die Anrufliste. Die Werte stehen unter Was Phoneari speichert.
Freigeschaltete Funktion — Eine Funktion, die erst sichtbar wird, wenn sie für das Unternehmen aktiviert wurde. Standardmäßig abgeschaltet sind unter anderem Rufumleitung, Voicemail, Ring-Gruppen, Anrufaufzeichnung und die Anmeldung mit Microsoft.
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Abschnitt betitelt „Weiterlesen“- Stichwortverzeichnis — alphabetisch, mit älteren Bezeichnungen
- Die Nebenstelle verstehen
- Tischtelefon oder Softphone
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